Gebetbuch / Cgm 7315

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Werktitel
Signatur
Cgm 7315
Werkstatt
Werkstatt Diebold Lauber (?)
Datierung
um 1430 / 2. Viertel 15. Jh. (Wunderle/Klein/Glaßner)
besitzende Institution
München, BSB
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Größe
Quartformat
Schriftraum
19 x 14 cm
Material
Pergament
Bemerkung

Die lange als verschollen gegoltene Handschrift wurde von Elisabeth Wunderle, Klaus Klein und Christine Glaßner über Abgleiche von Katalogen des Antiquariats Ludwig Rosenthal mit der Handschrift Cgm 7315 der Bayerischen Staatsbibliothek identifiziert. Wunderle, Klein und Glassner ziehen (ähnlich wie bereits Christoph Mackert [2012]) die Zuordnung zur Lauberwerkstatt auf der Grundlage von Einband, Schreibsprache (bairisch-österreichisch), Material, Ausstattung, Umfang und Größe der Handschrift in Zweifel und sprechen sich für einen Entstehungskontext im Umfeld der Wiener Übersetzerschule aus. (Vgl. Wunderle/Klein/Glaßner 2018) 

Eine Nähe der Handschrift zum von Diebold Lauber geschriebenen Straßburger Psalter (Ms 2539, http://wirote.informatik.uni-leipzig.de/mediavistik/werk/40) wurde von Karl J. Trübner aufgrund des ähnlichen Formats und der ähnlichen Einbände angenommen (vgl. Wunderle/Klein/Glaßner 2018, S. 66), wobei der Straßburger Psalter als 'untypisches' Lauber-Produkt ebenfalls auf Pergament geschrieben und nicht illustriert ist. Weitere Ähnlichkeiten der zeitlich deutlich auseinanderliegenden Handschriften - der Straßburger Psalter wird auf um 1460 datiert - bestehen nicht, insbesondere gibt es keine Übereinstimmungen bei den Schreibhänden der beiden Handschriften.


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